Vivi und Mauro 2019

 


Freitag 28. Juni

(keine Reservierungen mehr möglich!)

um 20 Uhr
Einlass 19 Uhr
 
zusätzlich:
 
Samstag 29. Juni
um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
 

Balakumbala


Mauro Martins - Bass

Viviane de Farias - Gesang


"Balakumbala – ein lebhaftes, vollmundiges Wort, wie es wohl nur die afro-brasilianische Kultur hervorbringen kann. Schon ohne Musik weckt es durch seinen Klang ein feines Rhythmusgefühl, macht den Zungenschlag zur Poesie. Balakumbala heißt auch das neue Projekt von Viviane De Farias, in dem sie mit Mauro Martins, ihrem Partner am Bass zu spannenden neuen Ufern aufbricht. Das Wort ist aus einem bekannten Lied des Songschreibers João Bosco abgeleitet, so de Farias."

 

www.vivianedefarias.com


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Balakumbala: Er sitzt im Kino und amüsiert sich, wie der Held sich mit seinem Widersacher duelliert. Zunächst Kugel gegen Kugel (bala com bala!), dann Messer gegen Messer, Faust auf Faust und schließlich Wort gegen Wort. Das Duell wird zum Duo genau wie bei Viviane und Mauro, die die Zwiesprache mit allen musikalischen Möglichkeiten ausloten. Und von diesen stehen den beiden Künstlern eine Menge zu Verfügung. Das zeigt sich schon bei einem kurzen Blick auf ihre Biographie: Der Vater von Viviane de Farias ist ein Indio aus dem Volk der Pitaguari, das im nördlichen Bundesstaat Ceará lebt, zum anderen aber wurzelt sie in Rios berühmtem Stadtteil Ipanema. Aufgewachsen ist sie sowohl in Brasilien als auch Los Angeles, formte ihre Talente in Rio und Chicago mit Schauspiel- und Gesangsunterricht gleichermaßen .Sie erarbeitete sich das Chanson- und Jazz-Terrain, machte auch Ausflüge ins Experimentelle und legte zunächst einen starken Fokus auf die Oper. Während dieser Zeit war Viviane de Farias mit keinem geringeren als Star-Tenor Placido Domingo auf der Bühne. Doch wichtiger als eine klassische Karriere wurde für sie schon sehr früh der unerschöpfliche Klangreichtum ihrer Heimat. Im Samba, Chôro und der Bossa Nova fühlt sie sich zuhause, und vor allem für das großartige Repertoire der Música Popular mit ihren Liedschöpfern Ivan Lins, Chico Buarque, Tom Jobim und Guinga schlägt das Herz der Wahl-Karlsruherin. Auf ihrem In & Out-Album In A Moment Of Passion (IOR CD 77088-2), hat sie bewiesen, mit wie viel sinnlicher Raffinesse, wie flexibel, delikat und energiegeladen zugleich sie mit einem Programm zwischen Bossa, Jazz und Songwriting umgehen kann. Kein Wunder, dass die Zeit ihr das Charisma eines Popstars zugestand und Brasiliens wichtigste Zeitung, O Globo in ihr eine der großen Hoffnungen für die Erneuerung der brasilianischen Musik sah. Bassist und Drummer Mauro Martins stammt aus dem südbrasilianischen Curitiba und begann schon mit sechs Jahren, sich für Gitarre und Percussion zu begeistern. Mit zwanzig folgte er einer Einladung in die Schweiz und hat seitdem von seiner neuen Heimat Europa aus breitgefächerte Aktivitäten entfaltet. Martins arbeitet sowohl als Studiomusiker, wie auch als Arrangeur und Komponist und kann auf Kollaborationen mit der ersten Liga der Popmusik zurückblicken, unter anderem mit Phil Collins, Tania Maria, Richard Galliano und Chico César. Weltweit spielte er auf großen Festivals genau wie in intimen Clubs, von Montreux über das Pariser New Morning bis hin zum Blue Note und Birdland in New York. Seine Spezialität ist die funk- und jazzgeladene Virtuosität auf dem sechssaitigen E-Bass, die er mühelos in eine verblüffende Sanglichkeit überführen kann. Zwei Künstler-Persönlichkeiten, die einen so weiten Horizont überblicken, bilden freilich ein ganz besonderes Duo. Balakumbala fängt mit weit offenen Ohren, wie ein großes Radioskop Einflüsse aus dem ganzen Universum Brasiliens auf und verwandelt sie mit verblüffenden Kunstgriffen in dieser intimen, konzentrierten Besetzung zu einer ganz persönlichen Sprache. Im Titelstück offenbart sich eine geradezu vulkanische Kraft, ein explosiver Frevo- und Bossa Nova-Evergreen, der in einen funky Samba mit bluesigen Zwischenspielen verwandelt wird.